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Ehe - Begriff und Folgen

Eine Ehe ist eine Verbindung zweier Personen unterschiedlichen Geschlechts durch förmlichen Akt („Eheversprechen“) vor einem Zivilstandsbeamten. (Die Homosexuellen-Ehe ist rechtlich nur in gewissen Punkten anerkannt.) Eine Ehe begründet die Pflicht, das Wohl der Gemeinschaft in einträchtigem Zusammenwirken zu wahren und für Kinder gemeinsam zu sorgen (Art. 159 Abs. 2 ZGB).

 

Die Eheschliessung hat folgende Wirkungen:

 

Der Name des Ehemannes wird der Familiennahme beider Ehegatten. Allerdings kann die Braut gegenüber dem Zivilstandsbeamten erklären, sie wolle ihren bisherigen Namen dem Familiennamen voranstellen. Beispielsweise kann Frau Weiblich, die Herrn Heller heirat, erklären, sie wolle „Weiblich Heller“ heissen.

 

Die Ehefrau erhält weiter das Kantons- und Gemeindebürgerrecht des Ehemannes.

 

Die Ehegatten bestimmen gemeinsam, ob sie zusammenleben wollen und wo sich der gemeinsame Haushalt befinden soll.

 

Die Ehegatten sorgen gemeinsam für den Unterhalt der Familie. Ein Ehegatte kann vom Eheschutzrichter verlangen, dass sein Partner (der keine Unterstützung leistet) finanziell oder durch Arbeit für den Unterhalt der Familie beiträgt.

 

Kinder, die während der Ehe gezeugt und geboren werden, gelten als Kinder des Ehemannes. Will der Ehemann sich gegen diese Vermutung wehren, muss er eine Aberkennungsklage anstrengen.

     

Roger Groner, Dr. iur., LL.M., Rechtsanwalt

www.gronerlaw.ch